Wenn wir die Kreuzwegtexte auf uns wirken lassen sind wir erschüttert,
wie viel Ablehnung und Hass Jesus ertragen musste - ER, der niemandem
Böses getan hat! Er hat unvorstellbare Qualen erduldet, er hat sein Kreuz
tapfer getragen, er hat sich seinen Henkern überlassen. Er hat sein Leben
aus LIEBE für uns hingegeben . . . im großen Vertrauen auf die Liebe seines
Vaters im Himmel - obwohl er sich in seiner Todesangst sogar von Gott
verlassen gefühlt hat!
"Jesus, wenn ich selber einmal nicht mehr weiter kann,
wenn ich am Boden liege, weil mich mein Kreuz niederdrückt,
wenn sich alle von mir abwenden und mich verlassen,
wenn alles verloren scheint und sich gegen mich richtet -
dann weiß ich, DU bist bei mir, DU reichst mir deine Hand,
DU richtest mich wieder auf. DU verlässt mich nie! Danke Jesus."
So wie Jesus aus Liebe gehandelt hat, so sind auch wir aufgerufen in Liebe
für unsere Mitmenschen da zu sein. Von uns wird dafür - Gott sei Dank -
nicht unser Leben gefordert, aber die Bereitschaft in unserem Umfeld
nach unseren Möglichkeiten zu helfen, wenn Menschen in Not sind.
Werden wir dadurch- so wie Papst Franziskus sagt - Jesus ein bisschen
ähnlich!
Und das ist das Wunderbare an Ostern: der Tod hat nicht das letzte Wort!
JESUS WURDE AUFERWECKT! JESUS LEBT!
Ich wünsche uns so sehr, dass wir eine lebendige, zur Nächstenliebe
auferweckte Gemeinde sind. Erleben wir die Fastenzeit tief in unserem
Herzen und erkennen wir zu Ostern: JESUS LEBT - GOTT HAT IHN FÜR
IMMER VOM TODE AUFERWECKT . . . aus Liebe zu uns!
So wünsche ich Ihnen eine gute Fastenzeit und GESEGNETE OSTERN !
Elisabeth K.
Verantwortliche der Pfarrcaritas
(red)