Ndbueze Fabian MMAGU: 60 Lebensjahre + 30 Jahre Priester - Grund zum Feiern

Mit einem bunten, feierlichen Gottesdienst in der Otto Wagner-Kirche und einem anschl. Fest im Großen Schutzhaus Rosental wurde am 10. Juni 2018 gefeiert.
Herzliche Glückwünsche an Priester-Seelsorger Fabian!
Und: Ein ganz herzliches Danke dem Vorbereitungsteam und den vielen Engagierten, die dieses große Fest ermöglicht haben!
Die Buntheit der versammelten Gäste aus so vielen (Bundes-)Ländern, wo Fabian wirkte, gab diesem Fest eine besondere Prägung.
In dem Zitat „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ (nach M.Buber) brachte der Jubilar nochmals zum Ausdruck, wie sehr tiefe Beziehungen seine bisherigen Lebensweg prägten und auch heute tragendes Fundament sind.
Dies war vermutlich auch der Grund, dass so viele Menschen aus allen Pfarren, wo Fabian wirkte, seine afrikan Freunde, persönliche Freunde...diese Festmesse zu einem „Fest des Lebens“ machten.
Ich wurde besonders von der schwungvollen Musik mitgerissen und trotz des sehr schwülen Wetters war große Freude und eine Atmosphäre des Miteinander spürbar.
Für mich war auch bewundernswert, mit welch großem Engagement die MitarbeiterInnen der Pfarre Starchant viel an Vorbereitungen, Mitgestaltung und gutem Ablauf der Festmesse aber auch beim Weiterfeiern im Schutzhaus getragen haben.
So kam für mich die Wertschätzung „ihres Priester-Seelsorgers“ zum Ausdruck. Mögen die vielen guten Wünsche der großen Gratulantenschar das seelsorgliche Wirken von Fabian mit „reichem Segen von oben“ begleiten!
Theresia M. (persönlich mit Fabian und der Pfarre Starchant verbunden)
Lebensfest - Herzensfest
Heiß ersehnt – die Sitzplätze wild umstritten – das Lebensfest unseres lieben Pfarrer Fabian
Ndubueze Mmagu: Sechzigster Geburtstag und dreißigjähriges Priesterjubiläum, in der
wunderschönen Jugendstilkirche am Steinhof. Welch ́ eine vielversprechende Kombination;
die Vorfreude für ihn und von uns stieg seit langem von Tag zu Tag.
Endlich ist es soweit. Es beginnt erwartungsgemäß: Einströmen der Besucher, freudiges
„Gewurl“, Gäste aus Nah und Fern, erste Fotos, Platzsuche oder letzte Vorbereitungen. Ich
harre der Feier, mit einer Abfolge von Worten des Lobes und des Dankes, begleitet von
freudvollen Liedern, im Rahmen einer herrlichen Messe.
Aber dann erlebe ich etwas ganz Anderes: Die Akustik irritiert mich; verschluckt werden
einzelne Wörter auf Deutsch, die internationale Gäste ohnehin nicht verstanden hätten und
englische Wörter, die manche Österreicher nicht kennen. Verzerrt werden einzelne Töne
von Liedern, auch solcher, die ich nicht kenne und nicht mitsingen könnte. Die Anweisungen
von Gesangsleiter und Moderator sind mir nicht verständlich. Ich werde nervös bis leicht
verzweifelt; gleichzeitig wird mir sehr warm. Die ungewöhnliche Frühsommer-Hitze dringt in
die Kühle der Kirche ein. Mir wird schwindlig. Die Sinne verschwimmen.
Aber plötzIich dreht sich die Wahrnehmung wieder: Denn ich lasse einfach los und gebe
mich hin und meine Verspannung löst sich: Je mehr Wörter und Töne verschwinden, desto
lauter summe ich die Melodien und Texte einfach mit. Meine anderen Sinne schärfen sich,
werden wach: Beschützt unter der prachtvollen Kuppel, präsentiert mir die Sonne auf
Koloman Moser ́s Glasfenstern die 14 Werke der Barmherzigkeit, während die Engel vom
Altarbaldachin in den Gesang einzustimmen scheinen, blicke ich rundum in eine Schar
strahlender Gesichter. Den Geruch des Weihrauchs inhalierend, an meine Sitznachbarn
gedrängt, finde ich mich, benommen von einem Cocktail der Freude, in einem kollektiven
Energieaustausch. Ich bilde mir ein, dass sich alle Seelen zu einer einzigen verbinden und ich
glaube es endlich zu können: das „Herzenhören“.
Eine Pfarr-Freundin
Fotos: Aram Z., Doris P.
(red)
Drucken
Fenster schließen