Herr, Jesus Christus,
Du hast auch in der äußersten Not Deines Lebens auf Gott vertraut.
Herr, Jesus Christus,
Du hast uns nicht einen Geist der Verzagtheit, sondern der Kraft, Liebe und Besonnenheit gegeben.
Herr, Jesus Christus,
Du gibst uns die Kraft, um entschlossen und lebendig als Christen in dieser Welt handeln zu können.
Siliva Sch.
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Erste Lesung Hab 1, 2–3; 2, 2–4
Manchmal - auch in unseren Tagen - sind die Bilder der Wirklichkeit erschreckend.
Nicht Wegschauen ist die Devise der 1. Schriftlesung.
Hinschauen. Ohne im Entsetzen verharren zu müssen.
Ansprechen. Ohne sprachlos zu werden.
Ausharren. Ohne kraftlos zu sein.
Vertrauen. Ohne alles verstehen zu können und zu müssen
Schon jetzt “gerecht” - also in Gottes Liebe “befreit”, “freigesprochen” - ist,
wer - trotz allem - auf Gott vertraut.
Aus diesem Vertrauen wächst das JA zum Leben.
Zweite Lesung 2 Tim 1, 6–8.13–14
Die in der 1. Lesung angesprochene Gerechtigkeit Gottes sind auch wir selbst.
Durch unser Leben.
In der 2. Lesung hören wir nicht nur einen Aufruf zum “Leiden” für die Frohbotschaft
Wer diese konsequent lebt, “leidet” in vielen Ländern auch heute noch,
“leidet” vielleicht auch hier, mitten in unserer Gesellschaft.
Es ist ein Aufruf zur Leidenschaft
- tiefes Vertrauen, BeGEISTerung, tiefstes inneres BeWEGt-Sein, Nähe -
für das kostbare Gut des Glaubens,
die Antwort auf “Gottes Gerechtigkeit” - seine Liebe.
Nur Mut: Gott gibt dazu die Kraft!
Evangelium Lk 17, 5–10
Das historische Bild des “Knechtes” im Evangelium
ist nicht das eines unfreien Knechtes in einer unrechten Abhängigkeit.
Nein, Es argumentiert aus einem völlig anderen Blickwinkel:
Der “Knecht” ist das Bild eines Menschen, der vertraut und klar beauftragt ist,
der weiß, dass er seine “Existenz” dem Herren “verdankt”,
und der damit selbstverständlich diesen “Aufträgen” nachkommt.
Alles andere wäre Widersinn.
Wer tief in Gott vertraut, darf - immer wieder - seine Kraft spüren.
Wie absurd wäre es, diese Kraft nicht einzusetzen.
Gott gibt dazu die Kraft.
kms
Wir bringen nun unsere Bitten vor und antworten mit dem stärkenden Satz, abgeleitet aus dem Evangelium: Gott gibt die Kraft zum Leben!
Wie oft rennen wir an gegen Umstände,
die wir nicht ändern können?
Wieviel Kraft geht verloren,
weil wir Situationen nicht annehmen können?
Bleibt dann noch genug für das Engagement für Dinge,
die wir wirklich ändern sollten?
Glauben - zumindest wie ein Senfkorn - haben,
der Bäume versetzt und das Leben von uns und anderen verändert …
Dankbar und zufrieden sein für die Ernte des Lebens.
Peter Sch.
Fotos: Christopher E.
Text: KiWoGo: Ulli E.
(red)